Der Klimawandel betrifft uns alle – insbesondere aber die junge Generation, die bereits viel Engagement für den Klimaschutz zeigt. Das wollen wir unterstützen und jungen Menschen aus Volksbanken und Raiffeisenbanken Raum für die Entwicklung zukunftsweisender Ideen für mehr Nachhaltigkeit geben: mit unserem Nachwuchskräfte-Wettbewerb „nextGen fürs Klima“.
Im Jahr 2023 haben wir erstmals den bundesweiten Nachwuchskräfte-Wettbewerb „nextGen fürs Klima“ ins Leben gerufen. Er greift das Thema Klimaschutz als Projektarbeit im Rahmen der Berufsausbildung auf. Nach einem zweiten Durchlauf 2024/2025 befindet sich der Nachwuchskräfte-Wettbewerb „nextGen fürs Klima“ nun in der dritten Runde!

Darum geht es
Mit dem Nachwuchskräfte-Wettbewerb „nextGen fürs Klima“ ermutigen wir Auszubildende, dual Studierende und junge Bankmitarbeitende in den Volksbanken und Raiffeisenbanken, eigene Ideen für mehr Klimaschutz zu entwickeln und mit anderen zu teilen. Im Rahmen einer Projektarbeit können sie sich intensiv mit einem Nachhaltigkeitsthema auseinandersetzen und die Ergebnisse ihrer Projektarbeit im bundesweiten Nachwuchskräfte-Wettbewerb einreichen. Alle eingereichten Projekte des jeweils aktuellen Durchlaufs werden auf der Deutschlandkarte der Klima-Initiative präsentiert.

Mögliche Themen der Projektarbeit
Die Projektgruppen können sich mit der regionalen Flora und Fauna, mit Klimaeinflüssen, mit Recycling und Upcycling oder mit einem ressourcenschonenden Handeln im Alltag beschäftigen und dabei gleichzeitig beispielsweise Inklusion ermöglichen. Wir freuen uns über kreative Ideen der Nachwuchskräfte.
Beispielhafte Themenbereiche für die Orientierung und Inspiration der Wettbewerbsteilnehmer:innenzu möglichen Ideen sind:
Ein gesundes und funktionierendes Ökosystem Wald ist essenziell für unser Klima. Gleichzeitig übernimmt der Wald wichtige Funktionen für unsere Gesellschaft. Deshalb braucht es Ideen, die den Wald als wichtiges Ökosystem für den Klimaschutz stärken und gleichzeitig Menschen in der Region einbinden, sensibilisieren und Teilhabe ermöglichen.
Beispiele:
- Entwicklung von Ideen oder Maßnahmen zum Schutz bestehender Baum- und Waldbestände vor Ort mit inklusivem Ansatz, z.B:
der Aufbau von Freizeitangeboten in Waldregionen bzw. waldnahen Bereichen, gemeinsam mit Schulen, Jugendzentren oder Integrationsprojekten
Der Aufbau von Informationsangeboten zum besseren Verständnis des Ökosystems Wald, die barrierearm zugänglich sind (bspw. AudioGuide, einfache Sprache)
Schulungen zur Bedeutung des Waldes mit gemeinsamen Spaziergängen für Kinder oder Erwachsene
Der tägliche, bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen (Wasser, Luft, nachwachsenden und fossilen Rohstoffen) ist eine wichtige Voraussetzung für den Schutz des Klimas sowie der Ökosysteme vor Ort. Ressourcenschutz ist im Sinne aller, daher braucht es Ideen, die auch Menschen mitdenken, die sich aus finanziellen oder sozialen Gründen schwertun, nachhaltiger zu leben.
Beispiele:
- Entwicklung von Konzepten zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs in der Region bzw. zum Schutz natürlicher Ressourcen, bspw. Kooperation mit Tafeln oder anderen sozialen Trägern zur Rettung und Weitergabe überschüssiger Lebensmittel
- Die Entwicklung von Informationsangeboten für ausgewählte Zielgruppen zur Sensibilisierung für das Thema, bspw. in Schulen, Vereinen oder Seniorinnen und Senioren-Einrichtungen
- Die gemeinschaftliche Durchführung von Aktionstagen oder Sammlungen zum Ressourcensparen in der Region, bspw. Repair-, Tausch- oder Sharing-Aktionen mit Sozialkaufhäusern oder lokalen Initiativen
Bereits heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsabläufe, den Einsatz von Ressourcen und Verhaltensweisen in der Bank gemeinsam weiterzuentwickeln. Konkrete Maßnahmen können dazu beitragen, betriebsbedingte Treibhausgasemissionen und den Ressourcenverbrauch zu verringern. Gleichzeitig können sie ein inklusives, faires und soziales Miteinander in der Bank fördern.
Beispiele:
Entwicklung von Konzepten zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs in der Bank in ausgewählten Bereichen, an denen alle Mitarbeitenden einfach teilnehmen können
Die Entwicklung von Informationsangeboten als Basis für Verhaltensänderungen von Mitarbeitenden und Führungskräften, bspw. Mitarbeitende als „Sozial- und Klimabotschafter“
Die Durchführung von Aktionstagen zum Ressourcenschutz, bspw. eine gemeinsame „gesunde Pause“ mit regionalen und fair produzierten Snacks zusammen mit einem inklusiven Café
Etablierung von gemeinschaftlichen Bewegungs- oder Mobilitätsprojekten, die Ressourcen schonen. Bspw. gemeinschaftlicher aktiver Arbeitsweg
Anmeldefrist abgelaufen
Aktuell sind keine Registrierungen mehr möglich - wir freuen uns auf spannende Projekteinreichungen der registrierten Teams bis 30. September 2026.
Ihr habt diesen Durchlauf verpasst? In 2027/2028 startet voraussichtlich ein neuer Wettbewerbslauf.
Falls ihr euch bereits registriert, aber den Link verloren habt, klickt hier, um den Link erneut zu erhalten
Der Nachwuchskräfte-Wettbewerb 2024/2025
Beim Nachwuchskräfte-Wettbewerb 2024/2025 wurden rund 30 Projekte von Teams eingereicht, die Ideen zu Umweltthemen entwickelt und umgesetzt haben. Die Jury hat diese Beiträge im Februar 2025 intensiv diskutiert und drei Gewinnerteams prämiert, die sich über eine Reise nach Berlin mit vielen Highlights freuen durften. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbes aus dem Jahr 2024/2025 sind:
Zudem wurde ein Sonderpreis für das Projekt „VReG wasserfest – die Flut hält hier an“ der VReG (Itzehoe) verliehen. Um die Region noch stärker für das Thema Hochwasserschutz zu sensibilisieren, startete das Projektteam eine Initiative zum Deich- und Küstenschutz. In einer intensiven Recherchephase befragte es verschiedene Ansprechpartnerinnen und -partner etwa aus Politik, Verwaltung und Umweltschutz. Das Ziel: die Entwicklung möglicher Maßnahmen für eine Genossenschaftsbank, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Betroffenen zu helfen und Prävention zu leisten.
Die Initiatorinnen und Initiatoren konnten die Jury mit ihrer umfassenden Auseinandersetzung mit dem Thema und dessen vielschichtiger Aufbereitung überzeugen. Die systematische, lösungsorientierte Ausarbeitung des Projektes machte das Thema greifbar. Zugleich brachte das Projekt eine spürbare Sensibilisierung für den Hochwasserschutz in den betroffenen Regionen mit sich.


































